Hansestadt

Hafnarfjörður: eine englische Stadt

Auf Grund der guten geographischen Lage und dem ausgezeichneten Hafen, entwickelte sich Hafnarfjörður zu einem der Haupt -Hafen in Island während des frühen 15. Jahrhunderts. Zu Beginn des Jahrhunderts kamen die Engländer nach Island um zu fischen und um den Handelsbetrieb aufzuhemen. Hafnarfjörður wurde, neben Snæfellsnes peninsula, schnell zu einem bedeutenden Handelsgebiete für die Engländer. Mit der Einwanderung der englischen Kaufleute entstand eine enorme Verbesserung im isländischen Handelsbetrieb. Isländer betrieben intensiven Handel mit den Engländern, trotz aller Einwände des Königs, der erreichen wollte, dass der Handelsbetrieb über die Norwegische Stadt Bergen stattfindet. Doch die Popularität der englischen Kaufleute war nur von kurzer Dauer. Die Isländer empfanden die Engländer als arrogant und selbstherrlich und das wurde bestärkt als die Engländer Fischbestand der Isländer stahlen. In historische Büchern ist die Rede von, auf Grund diesem Diebstahl anhaltenden Konflikten zwischen Isländern und Engländern.

Die Deutschen vertrieben die Engländer aus der Stadt

Nach 1470 kamen hanseatische Kaufleute zuerst von der norwegischen Stadt Bergen und später auch von Hamburg, Lübeck und Bremen nach Island. Folglicherweise entstanden Streitigkeiten zwischen englischen und deutschen Kaufleuten um den besten Hafen in Island. Quellen aus dem Jahre 1475 bestätigen Konflikte zwischen diesen beiden Gruppen in der Hafnarfjörður Gegend. Diese hielten über mehrere Jahre an und um 1480 oder kurz darauf verjagten die Deutschen die Engländer aus Hafnarfjörður, Straumsvík und Básendi. Die Deutschen gewannen schnell an mehr Beliebtheit als die Engländer jemals hatten. Das lag hauptsächlich an der friedlichen Art der Deutschen und da sie günstigere Waren in größerer Anzahl als die Engländer anbaten. Die Kämpfe wegen dem Handel waren teilweise nur ein Versuch den Import zu kontrollieren. Der Streit ging hauptsächlich um das Recht den isländischen skreið, auch Stockfisch genannt zu verkaufen, welcher ziemlich nachgefragt in Ausland war. Zusammengefasst ging es also einzig und allein um die Kontrolle des Stockfischmarktes in Europa. Hafnarfjörður war der Haupzielhafen im 15. Jahrhundert und auch zu Beginn des 16. Jahrhunderts für Hanseaten und daher ist es nicht übertrieben zu sagen, das Hafnarfjörður die Hauptstadt für die Deutschen zu dieser Zeit war.

Christian IV sagt “Stop”

King Christian IV veröffentlichte 1602 seinen Erlass bezüglich des Handelsmonopols, welches all diejenigen benachteilt die nicht laut Dänemark zum Handel in Island zu berechtigt wurden. Dieser königliche Erlass bedeutete das Ende für den Einfluss der deutschen Kaufleute in Hafnarfjörður und signalisierte den Niedergang des direkten Handels zwischen Hamburg und Hafnarfjörður. Dänische Kaufleute füllten die Leere die von den Deutschen zurückgelassen wurde und die für 200 Jahre andauernde Periode des dänischen Handelsmonopols begann. Nichtsdestotrotz blieb Hafnarfjörður der Hauphafen und das Haupthandelszentrum der Stadt.